6. Lichterfest erneut erfolgreich

Es war ein voller Erfolg, das 6. Lichterfest in Münchweiler. Stolz verwies bei der stimmungsvollen Eröffnung der Vorsitzende des organisierenden Kultur- und Verkehrsvereines, Timo Bäuerle auf den höchsten Weihnachtsbaum -zumindest- in der Verbandsgemeinde. Der Maibaum, wurde umfunktioniert zum Weihnachtsbaum. Dafür hatte Bäuerle einen Kran organisiert, der den 20,50 Meter langen Mast umlegte; an die Spitze hängte er einen lichterbehangenen Weihnachtsbaum; auf 14 Metern Stangenlänge befestigte er einen mit Kerzen besetzten Adventskranz. Dann wurde der Weihnachtsbaum wieder aufgestellt.
Ein Kiefernduft, lag in der Luft, der aus den aufgestellten Feuerstätten hochstieg im „Kienholzdorf“. Eine wahrlich vorweihnachtliche Atmosphäre bietet alljährlich das Lichterfest vor und im Bürgerhaus. Sehr liebevoll geschmückte Holzhäuschen, leckere Glühweine, deftige Speisen und musikalische Unterhaltung prägten den ersten Lichterfestabend. Gut angenommen wurde samstags das Kaffeekränzchen der Kienholzfrauen. Eher etwas außergewöhnlich war der Auftritt von „Angie“, Travestiekünstler Nico Heib. Er präsentierte Teile aus seiner Weihnachtsrevue. Ebenfalls immer wieder schön ist der vielseitige „handwerkliche Weihnachtsmarkt“ im Innern des Bürgerhauses, wo es eine ungezählte Präsentation außergewöhnlicher Kreationen von Hobbykünstlern zum Thema Weihnachten und Alltag zu sehen und zu kaufen gab.
Neben der Vielzahl von Vereinshelfern bedankte sich der „Cheforganisator“ Timo Bäuerle namentlich bei Klaus Zimmermann (PWV) der immer tatkräftig mit anpacke, damit das Lichterfest auch gelingt. Bescherte der Nikolaus die Kleinsten, so oblag es Bäuerle, bei sich bei seinen Helfern mit einem Weinpräsent zu bedanken. Ebenso bei den Jagdhornbläsern und den Kindern des Kindergartens St.Georg für die musikalische Mitwirkung.
Ortsbürgermeister Georg Denz „drückte auf den Lichterknopf“ und die Weihnachtsbeleuchtung war angeschaltet. Er dankte allen, die dieses schöne kleine Fest möglich gemacht haben und wünschte eine besinnliche Weihnachtszeit. Die prot.Pfarrerin Susanne Dietrich hatte den religiösen Part übernommen und erzählte eine weihnachtliche Geschichte. (Teu)

Zum Bericht vom OKTV Südwestpfalz

Quelle

Blick ins Gräfensteiner Land
Ausgabe 2015/49


Erfolgreicher gemeinsamer Arbeitseinsatz am Langenberg

Bei tropischen Temperaturen fand am vergangenen Samstag erneut ein Arbeitseinsatz rund um das Stadion am Langenberg statt. Bereits ab 6:00 in der Frühe wurde mit den Arbeiten begonnen. Sehr erfreut zeigten sich die Vorstandschaft von FC, VfB und TV Münchweiler über die Anzahl der 25 anwesenden freiwilligen Helfer. Auch der SV 85 beteiligte sich mit einer kleinen Abordnung an den schweißtreibenden Arbeiten.In vier Stunden wurden Gras gemäht, Hecken geschnitten, Blumenbeete angelegt, Unkraut entfernt, die Tartanbahn gesäubert und die Bewässerungsanlage des Rasenplatzes wieder auf Vordermann gebracht.Beim anschließenden gemeinsamen Grillen waren sich alle Helfer einig, es war ein vorbildlicher und gelungener Arbeitseinsatz mit einem tollen Ergebnis.Nicht nur die nutzenden Vereine der Anlage belohnten sich mit ihrem Einsatz, auch der Gemeinde Münchweiler wurde dadurch tatkräftig unter die Arme gegriffen.Im Herbst soll erneut ein freiwilliger Arbeitseinsatz stattfinden. Vorbildlich für Münchweiler 

cmwuerz@aol.com


Villa mit Seeblick

Enten bekommen ein neues Domizil auf dem Teich im Bürgerpark

Das ehrenamtliche Engagement von Timo Bäuerle und Michael Lehnert – um einmal die verantwortlichen Köpfe zu nennen, was den Bürgerpark betrifft – bescherte dem Teich ein schickes Entenhaus. Mit einem „Richtfest“ wurde die „Entenvilla“ offiziell am Samstag vorgestellt.

Bäuerle und Lehnert machten sich einen Spaß aus der Einweihung des Hauses, das trotz Blick zur Seeanlage den gemeindlichen Haushalt nicht belaste. Obendrein seien „die Mietpreise für die Benutzer moderat“, wie Bäuerle augenzwinkernd betonte.Lehnert, der Vize-Präsident der Pfälzischen Handwerkskammer, hatte den Bau der Entenvilla mit der Kammer besprochen und prompt befasste sich danach das zweite Lehrjahr der Schreinereiklasse mit den Hölzern. Das dritte Lehrjahr stellte dann das Entenhaus fertig. „Das war von der Handwerkskammer eine ganz tolle Sache“, freute sich Lehnert über das hochwertige Häuschen. Die jungen Leute, die hier mitgearbeitet haben, seien sehr stolz auf das Geschaffene.
Lobend erwähnte Lehnert auch die weiteren Helfer. Bei der Firma Horst Prehn wurden die Materialien gelagert, Manfred Bohne und Andreas Ehrhard haben das Holzkonstrukt gestrichen.

Recht spektakulär – ein bisschen erinnerte es an den Stapellauf eines Schiffes – wurde das Entenhaus zu Wasser gelassen. Bäuerle stieg wagemutig in den Teich, um ihn nach ein, zwei Schritten wieder zu verlassen: „De Schlick hat mich ruck-zuck no unne sinke losse“. Mit einem kleinen Schlauchboot positionierte dann Lehnert das Entenhaus, das sich freischwimmend auf dem Teich bewegt.

Die Entenunterkunft soll laut Lehnert einmal im Jahr herausgeholt und Instand gesetzt werden. Die Bodenbefestigung, auf der das Entenhaus steht, hat einen Durchmesser von 2,20 Metern. Just am Samstag, zum sonnigen „Richtfest“ hatten sich die Enten aber auf dem zweiten Bereich des Teiches eingefunden. „Wir überlegen uns, ob wir noch ein weiteres Entenhaus auf die andere Teichfläche stellen,“ erklärte Bäuerle. Mit Brezeln und Sekt wurde der „Ententag“ gewürdigt. (mt)

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Quelle

Die Rheinpfalz - Pirmasenser Rundschau - Nr. 93
Mittwoch, den 22. Aprill 2015
Seite 21